Sooooo …. ihr habt es geschafft! Heute gibt es endlich das so gewünschte TUTORIAL zum Etageren bauen. Also … Ärmel hoch und los.

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Also Ihr braucht:

  • Geschirr (ob neu oder vom Flohmarkt – egal was ihr mögt)
  • Etagerenstangen
  • einen Porzellanbohrer 6 mm
  • eine Schutzbrille
  • eine Wasserspritze zum Kühlen
  • eine Tasse voller Wasser
  • etwas Malerkreppband oder Masking Tape
  • eine Bohrmaschine
  • eine Küchentuch
  • ein Lineal oder ein Geodreieck
  • einen Bleistift
  • unterschiedlich große Holzstückchen
  • eine zweite Person die Euch hilft (im Idealfall)

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Als Erstes klebt Ihr auf jedes Geschirrteil (ob Teller – Tasse – …) jeweils von beiden Seiten das Klebeband. Dieses dient zum besseren Halt des Bohrers beim Ansetzen und damit das Pozellan nicht ausbricht beim Durchbohren. Nun bestimmt Ihr die Mitte mit dem Geodreieck oder wie ich es gerne mache.

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Nämlich frei nach Augenmaß. Und sollte doch einmal etwas daneben gehen, ist mein Motto: Schief ist Englisch und Englisch ist modern. Anzeichnen mit Augenmaß.

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Kontollieren mit Fingermaß und Bleistift einmal rundherum.

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Ist alles abgemessen dann kann gebohrt werden. Bei einem Teller geht Ihr wie folgt vor. Den Teller wie gewohnt auf die Unterlage stellen. Zwischen Unterlage und Tisch ein passendes Holzstück legen. Ich bohre mit meinem Mann zusammen mit der Handbohrmaschine. Er bohrt und ich halte das Geschirr. Bitte nicht die Schutzbrille(n) vergessen.
Den Teller mit beiden Händen gut festhalten und auf das Holzstück drücken. Dann vorsichtig anbohren. Ggf. kann der Bohrer heiß werden. Mit der Wasserspritze einfach kühlen. Oder immer mal den Bohrer in das Wasserglas tauchen. Ihr seht dies, wenn den Bohrer raucht oder anfängt zu glühen. Sofort kühlen!!!

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Da die Teller- und Tassengrößen variieren – variieren auch die Holzstücke zum Darunterlegen. Ich habe mir natürlich wieder solche Geschirrteile ausgesucht, bei denen man nicht einfach ein Holzstück darunter legen kann. Und das Anzeichnen von Innen ist nicht so einfach ist wie von Außen. Solltet Ihr auch solche Teile haben dann einfach wie folgt vorgehen.
Geschirrtuch drum herum wickeln (für den besseren Halt beim Halten und sollte es ja zerbrechen damit Ihr geschützt seid) und vorsichtig von unten anbohren. Ganz vorsichtig weiter und weiter …. wenn Ihr kurz vorm Durchbruch seid nochmal ganz vorsichtig. Und fertig. Ich bin so froh, denn bis jetzt ist noch nichts zu Bruch gegangen. Was natürlich auch passieren kann oder Risse entstehen können.

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Klebeband entfernen und alles schön auswaschen. Nun habt Ihr die Qual der Wahl. Welche Stangen und welche Farben? Ich habe mich für rot entschieden. Und diesmal endlich meine Idee mit der Bepflanzung umgesetzt. Weitere Ideen findet ihr in meinem Post vom RUMS – nur für mich gemacht (16.04.2015).

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